Weinbau aus Tradition. Seit über 800 Jahren.

Mundingen, ein Weinort wie aus dem Bilderbuch, schaut auf eine mehr als 800-jährige Weinbautradition zurück. In seiner Königsurkunde vom 28. Mai 1207 bestätigt König Philipp II. den Verkauf des Mönchhofs:Siegel_Mundingen

“… Bruder Heinrich von Heimbach mit seinen Mitbrüdern, welcher der Meister in Deutschland des ganzen Hospitalorden des Heiligen Johannes des Täufers zu Jerusalem ist, er hat uns gegenüber kund getan, dass er selbst in Übereinstimmung und im Auftrag des Konvents seiner Brüder und des Kapitels dieses Gehöft in Mundingen mit allen seinen Einkünften und Besitzungen und mit allen Gesinden beiderlei Geschlechts, mit den Wassern und Wasserläufen, den Äckern, den Weinbergen [vineis], Wiesen, Gärten, Wäldern, Weiden, frei von jeder Belehnung und Zins, frei von jeder Verpfändung, verkauft hat für 150 Mark Silber an unseren geliebten Berthold, Abt zu Tennenbach, und in seinem Namen an das Kloster zu Tennenbach und wurde so zu deren ewigen Besitz.”

(Königsurkunde Philipp II., vom 28. Mai 1207)

1967 schlossen sich die Winzer zur Winzergenossenschaft zusammen, um die Jahrhunderte alte Tradition des Weinbaus in Mundingen-Landeck zu erhalten und pflegen.